Wir handeln. Seit 1911.

Ein besseres Land gibt’s nicht von allein.

 

Liebe Westerrönfelderinnen und Wester­rönfelder,

die Mitglieder der Gemeindevertretung haben es, gemeinsam mit vielen ehren­amt­lich Aktiven im Dorf, geschafft, in Wester­rönfeld ein sehr lebens­wertes Umfeld zu gestalten. Der Schlüssel dafür ist die „kommunale Selbst­ver­waltung“:

Ohne »Mitmachende« geht gar nichts. Das gilt vom Angel­verein über Feuerwehr, Kirche und SoVD bis zum WSV. Und es gilt natürlich auch für die Politik. Die fängt vor der Haus­tür an. In der Gemeinde­vertreung deines Dorfes.

Die Möglichkeit und Ver­pflichtung der Bürger/innen, sich selbst um ihre Ange­legen­heiten zu kümmern.

Dabei geht es r nicht um »Pipifax«. Es geht um nicht weniger als alle Entschei­dungen, die unseren dörf­lichen All­tag und unsere Ent­wicklung bestimmen. Wenn wir die viel­fältigen Möglich­keiten der Selbst­ver­waltung nicht nutzen, müssen wir „Selbst“ streichen – dann wird unsere Gemeinde in Zukunft nur noch ver­waltet. Das wollen wir ver­hindern und dazu brauchen wir dich.

Wir suchen Menschen, die mit uns zu­sam­men ver­suchen wollen, die Zukunft der Gemeinde gut zu gestalten. Es geht um uns alle. Ent­sprechend sind Menschen jeden Alters will­kommen, wobei wir vor allem »etwas jüngere« Mit­menschen suchen, die sich trauen, die Zukunft der Gemeinde in die Hand zu nehmen.

59,4

Die Mitglieder der Gemeinde­vertretung:
CDU Kirsten Flammiger (54), Hans-Werner Laßen (63), Birka Lembcke (55), Frank Ohlsen (67), Marcus Rohwer (43), Herbert Schneider (64), Hans-Otto Schüll­dorf (62) und Marcus Speck (44)

SPD Marita Greve (53), Heino Hansen (53), Jürgen Heinz (73), Dr. Norbert Klause (56), Uwe Lindemann (63) und Dr. Reinhard Schoof (68)

KWG Michael Gersteuer (68), Peter Klemmer (67) und Reiner Pohl-Thur (57)

In Klammern das Alter im April 2017. Der Durchschnitt: 59,4 Jahre.

Gegen die Alten?
Der Wunsch nach jüngeren Mit­machenden richtet sich nicht gegen »Ältere« und »Alte«. Die sind nämlich schon ziem­lich engagiert. Das zeigt sich am Durch­schnitts­alter der Gemeinde­vertreter/innen, das im April 2017 immer­hin 59,4 Jahre betrug. Es fehlt offen­sicht­lich an jungen Menschen, die ihre Sorgen und Ideen in die Diskus­sionen ein­bringen. Wobei jemand schon als „jung“ gelten würde, wenn er oder sie die 40 noch nicht er­reicht hätte. Euch brauchen wir, um (auch) in eurem Sinn Ent­schei­dungen zu treffen.

Wo sind die Frauen?
Dass nur drei Frauen unter den 17 Mit­gliedern sind, ist mehr als bedauer­lich, weil Frauen so nicht den Ein­fluss haben, den sie haben müssten. Soweit es die SPD betrifft liegt das leider an den Frauen selbst – bei der Kommunal­wahl 2013 wollte nur eine Frau antreten. 2018 würden wir das gerne ändern!

Junge Frauen dürfen das durch­aus als ganz besonde­ren Aufruf ver­stehen, sich für ihr Dorf zu enga­gieren und ihr Um­feld aktiv zu gestalten :-)

Ja, ich will!
Die SPD sucht also nach Wester­rön­felder Bürger­innen und Bürgern, die mit­ge­stalten wollen. Wenn du jetzt „will ich“ denkst, dann melde dich bei Heino Hansen mit einem Anruf unter 80 2 40, einer Nach­richt an 0173-20 20 8 70 oder einer E-Mail an m spd@wfelder.de. Dann können wir darüber reden, was wie geht. Dein Dorf braucht dich. Natür­lich möglichst als Mit­glied der SPD, aber »in der Not« auch r parteilos.

Du findest die Idee gut, aber die Partei gar passt nicht?! Das soll dich nicht abhalten, dich zu enga­gieren. Bei e wfelder.de findest du Kontakt­daten zu den beiden anderen poli­tisch aktiven Gruppen im Dorf.

So läuft das
In Schleswig-Holstein gibt es 1.116 Gemeinden (Stand: 1. Januar 2012). Nur 63 davon sind Städte. Städte und Gemeinden sind die Basis unseres Gemein­wesens. Die Landes­ver­fassung sagt, dass sie berechtigt und ver­pfichtet sind, in ihrem Gebiet eine Reihe öffent­licher Auf­gaben in eigener Verant­wortung zu erfüllen. Dieses Grund­prinzip wird als kommunale Selbst­ver­waltung bezeichnet. Selbst­verwaltungs­an­gelegen­heiten sind beispiels­weise der Bau von Schulen (die Gemeinde stellt die Infra­struktur, das Land die Lehr­kräfte), die Auf­stellung von Bebauungs­plänen, der Betrieb von Kinder­gärten, Bau und Unterhalt von Straßen oder die gemeind­liche Kultur- und Sozial­arbeit.

Die Gemeinde­vertretung repräsen­tiert die Gemeinde­bevölkerung. Sie setzt sich aus den von den Bürgern der Gemeinde gewählten Gemeinde­ver­tretern zusammen und berät und beschließt über alle wichtigen Ent­scheidungen der Selbst­ver­waltung und den Gemeinde­haushalt. Sie stellt die Weichen für die Ent­wicklung der Gemeinde und bestimmt das Orts­recht in Form von Satzun­gen. Wester­rön­felds Gemeinde­ver­tretung hat 17 Mit­glieder. Sie wird für fünf Jahre gewählt. Das nächste Mal 2018. Wahl­berechtigt sind alle Wester­rönfelder ab einem Alter von 16 Jahren.

In den Aus­schüssen der Gemeinde­ver­tretung werden deren Beschlüsse vor­bereitet. Dort können neben den gewählten Gemeinde­ver­tretern auch Bürger mit­wirken, die von den Fraktionen dazu vor­ge­schlagen werden. Mehr Meinungs­viel­falt und Fach­wissen soll so die Qualität der Aus­schuss­arbeit ver­bessern. Die nicht-gewählten Mit­glieder müssen mindestens 18 Jahre alt sein und EU-Bürger mit Wohn­sitz in Wester­rönfeld. Das sind die Vor­aus­setzungen, die man er­fül­len muss, um »wähl­bar« zu sein. Des­wegen werden sie auch als wähl­bare Bürger bezeich­net.

In ehren­amtlich ver­walteten Gemeinden wie Wester­rön­feld wird der Bürger­meister – zugleich als ihr Vor­sitzender – von der Gemeinde­ver­tretung gewählt. Er ist auch Vor­gesetzter der Ange­stellten der Gemeinde: der Mit­arbeiten­den des Bau­hofes, des Kinder­gartens, der Haus­meister und des Reinigungs­personals. Verwaltungs­angestellte gehören nicht dazu, denn Wester­rön­feld hat keine eigene Ver­waltung. Wir bilden mit einer Reihe von kleineren Gemeinden süd­lich von Wester­rön­feld das e „Amt Jeven­stedt“. Dessen Aufgabe ist die Ver­waltung der dem Amt ange­hörenden Gemein­den. Das ist billiger und hat sich in »unserem« Amt als bürger­nah, bürger­freundlich und effizient erwiesen.

Nur etwa 30 Mit­bürger/innen (Gemeinde­vertreter und wähl­bare Bürger) ent­schei­den, wie sich Wester­rön­feld ent­wickelt. Unter der Führung der jetzigen Fraktions­vor­sitzenden, über »Partei­grenzen« hinweg und nur auf das Wohl der Gemeinde bedacht. Poli­ti­sches Gezänk und Selbst­dar­stellung haben bei uns keinen Platz. Es sind auch nicht »die da oben«, die hier mit­ge­stalten, sondern ganz »normale« Leute mit ebenso normalen Berufen. Nach­barn, die lieber mit­gestalten als zugucken.